
Bewusst wie.
Ausgabe 12 / 2025

Seit 1931 backt die Familie Maurer in Winnenden. Mit ungespritztem Getreide aus der Region und der Zeit, die ein guter Teig braucht.
Claudia und Tobias Maurer führen den Familienbetrieb heute gemeinsam. Er verbindet eine eigene Backstube, Konditorei und Bäckerei-Cafés in der Region. Die Wege bleiben bewusst kurz: vom Maurerkorn auf den Feldern von vier Familien bis zum Brot, das in Winnenden von Hand geformt und frisch ausgeliefert wird.
Jahre in Winnenden
Am 1. Juli 1931 eröffneten Gottlob und Anna Maurer ihre Bäckerei in der Schorndorfer Straße. Winnenden ist bis heute der Sitz des Betriebs.
Menschen im Betrieb
Sie arbeiten in Backstube, Konditorei, Bäckerei-Cafés und Verwaltung. Was jeden Tag an die Theke kommt, entsteht gemeinsam.
Bäckerei-Cafés in der Region
Alle liegen im Umkreis von rund 20 Kilometern um die Backstube in Winnenden. Von dort kommt über den Tag frische Ware nach.
Wer den Betrieb wann bekommen hat, und was jeder mitgebracht hat.
Am 1. Juli eröffnen die beiden in der Schorndorfer Straße in Winnenden ihre Bäckerei mit Kolonialwarenladen. In der Backstube steht ein einziger gemauerter Holzbackofen, gebaut von der Firma Köhler in Winnenden.

Gottlob übergibt mit 65 an seinen Sohn Werner, damals 28. Werner setzt auf Dinkel, als es im ganzen Umkreis nur eine Mühle gab, die das Korn mit seinem Spelz überhaupt verarbeiten konnte.

Werner geht an seinem 60. Geburtstag in den Ruhestand, Tobias übernimmt mit 30 die volle Verantwortung. Vier Jahre später holt er das Getreide auf Felder in der Nachbarschaft, und daraus wird das Maurerkorn.

Seit 2024 führt Claudia Maurer den Betrieb gemeinsam mit Tobias. Mit ihrem Sohn Maximilian steht die vierte Generation bereit.

Seit 2019 schreiben wir ein eigenes Magazin. Die drei jüngsten Beiträge.

Ausgabe 12 / 2025

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