Striegel aus der Luft, die Zinken ziehen Bahnen durch das grüne Feld

1. Platz beim Nachhaltigkeitspreis Rems-Murr

Gut für Mensch und Natur

Maurerkorn wächst auf vier Höfen in der Nachbarschaft, garantiert ohne Spritzmittel.

Wie es wächst

Maurerkorn® ist das garantiert ungespritzte Getreide, aus dem alle Brote beim Bäcker Maurer gebacken werden. Es wächst wenige Kilometer von unserer Backstube in der Winnender Linsenhalde entfernt, hier im Rems-Murr-Kreis, und wird von Familien angebaut, die wir bestens kennen. Garantiert ungespritzt, gerne nachzulesen in den Analyseergebnissen. Ausgezeichnet mit dem 1. Platz beim Nachhaltigkeitspreis Rems-Murr 2026.

Gerahmte Urkunde: 1. Platz beim Nachhaltigkeitspreis Rems-Murr 2026, verliehen von der Kreissparkasse Waiblingen

So wächst unser Maurerkorn

Alles von A wie Acker bis Z wie Zukunftssicherheit.

  1. Es fängt im Boden an.

    Bevor der erste Samen unseres Maurerkorn® in die Erde kommt, wird der Boden gepflügt, gegrubbert und gefräst. Alles traditionell mechanisch. Dadurch werden die Erntereste in den Boden eingearbeitet, wodurch ein guter, feiner Humus entsteht.

    Traktor bei der Bodenbearbeitung, frisch gefräste Erde in langen Bahnen
  2. Weit gesät, gut belüftet.

    Nachhaltiger Getreideanbau mit Maurerkorn® beginnt bei der Auswahl des Saatguts. Wir wählen robuste Sorten aus. Diese werden mit einem größeren Halmabstand ausgesät. Das sorgt für eine gute Durchlüftung und reduziert so den Befall durch Pilze oder andere Krankheiten auf ganz natürliche Art und Weise.

    Traktor mit Sämaschine auf dem vorbereiteten Acker, im Vordergrund die groben Erdschollen
  3. Gestriegelt, nicht gespritzt.

    Unkraut wird auf den Maurerkornfeldern ordentlich rausgekämmt, nicht chemisch weggespritzt. Der Striegel fährt durchs Feld und nimmt mechanisch das heraus, was nicht hingehört. So bleibt das Maurerkorn® ungespritzt. Und das ist gut für Acker, Mensch und Natur.

    Striegel hinter dem Traktor, die Zinken kämmen zwischen den Getreidereihen
  4. Platz für alle, die mithelfen.

    An den Ackerrändern um die Maurerkorn-Felder blüht es, dass es eine wahre Pracht ist. Die herrlich bunten Blühstreifen geben Insekten Nahrung und Lebensraum. Die Bienen und Hummeln laden zum Konzert, die Schmetterlinge schlagen Applaus. Und sogar Rebhühner finden hier wieder ein Zuhause.

    Blühstreifen am Feldrand mit Sonnenblume und Wildkräutern vor dem Getreide
  5. Erntedank.

    Was bald ein ganzes Jahr so natürlich wachsen durfte, ist im Sommer bereit für die Ernte. Ein tolles Schauspiel, das Wanderer an den Feldern sehr gerne bewundern. Von den Höfen im Rems-Murr-Kreis geht das frisch gedroschene Maurerkorn® zur Mühle in der Region.

    Zwei Mähdrescher aus der Luft senkrecht von oben, das Feld in hellen und dunklen Streifen
  6. Gebacken in der Winnender Linsenhalde.

    Endlich angekommen in der Backstube vom Bäcker Maurer freut sich das ganze Team aufs Maurerkorn®. Denn auch für die Bäckerinnen und Bäcker macht das Korn von hier einen großen Unterschied.

    Zwei Hände formen einen Brotteig, im Hintergrund Brotlaibe im Gärkorb-Regal
Claudia Maurer und Tobias Maurer gehen im Herbst einen Weg durch die Weinberge

Nachhaltigkeit entsteht für uns durch Nähe, Vertrauen und persönliche Verantwortung.

Claudia MaurerMitglied der Geschäftsleitung

Summ, summ, summ, ums Maurerkorn herum.

Wo nicht gespritzt wird, ist es eine Freude das Leben an den Maurerkorn-Ackerrändern und zwischen den Halmen zu sehen. Und genau dieses natürliche Konzert ist das, was ein richtig gutes und gesundes Feld braucht: Bienen, Falter, Käfer, Schmetterlinge und alle die wundervollen und so wichtigen Nützlinge unserer Natur.

Viermal beste Herkunft.

Die Familien Bürkle, Gloning, Kauffmann und Häfner fürs Maurerkorn® aus dem Rems-Murr-Kreis.

Wolfgang Bürkle auf seinem Traktor vor dem Hof, im Anhänger die Familie
Wolfgang Bürkle pflügt einen Acker
Wolfgang Bürkle stellt eine Sämaschine auf dem Feld ein
Ein Huhn auf dem Schnitzbiegelhof
Getreidekörner in einer Hand, dahinter der Erntestrom
Wolfgang Bürkle im Gespräch vor dem Hofgebäude
Blick aus der Mähdrescherkabine auf das Feld bei der Ernte

Familie Bürkle

Schnitzbiegelhof, Schmiden

Mitten in Schmiden liegt der Schnitzbiegelhof von Wolfgang Bürkle. Er baut unser Maurerkorn® seit den frühen 2000er-Jahren an. Im eigenen Hofladen verkauft er übrigens, was Nachbarbetriebe erzeugen.

Sven Gloning auf seinem Feld bei Oeffingen
Sven Gloning zwischen hochgewachsenen Getreidehalmen
Sven Gloning lächelnd auf seinem Feld
Sven Gloning auf dem Feldweg, im Hintergrund ein Traktor bei der Arbeit
Sven Gloning prüft reife Dinkelähren auf dem Feld

Familie Gloning

Oeffingen, am Hofener Feld

Sven Gloning bewirtschaftet sechs Maurerkorn-Felder rund um seinen Betrieb. Von ihm kommt unser Dinkel. Und zwar die traditionelle Sorte Zollernspelz. Der gedeiht übrigens in Oeffingen ganz besonders gut.

Harald und Richard Kauffmann auf dem Schmidener Feld
Harald Kauffmann vor dem Traktor im Weizenfeld
Richard Kauffmann in der Fahrerkabine des Traktors
Ernte auf dem Schmidener Feld, das Korn läuft in den Anhänger
Richard Kauffmann auf dem Hof vor dem Traktor
Harald Kauffmann bei der Bodenpflege mit rotem Anbaugerät

Familie Kauffmann

Kauffmanns Hof, Schmidener Feld

Harald und Sohn Richard Kauffmann bauen die Maurerkorn-Sorten Weizen, Emmer, Roggen und Dinkel an. Gedüngt wird ganz besonders natürlich mit Gärresten der Stadtwerke Fellbach. Und um die Felder laufen auch hier Blühstreifen. Auf denselben Flächen stehen übrigens auch Haralds Colorado-Tannen, von denen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Bäcker Maurer traditionell beim Weihnachtsfest in Kauffmanns Feldscheuer eine bekommen.

Tobias Maurer mit Günter Häfner und weiteren Landwirten des Landkorn-Konzepts

Familie Häfner

Waiblingen-Neustadt

Mit Günter Häfner in Waiblingen-Neustadt begann 2001 das, was heute das Maurerkorn® ist: Er und Tobias Maurer entwickelten damals die Idee vom garantiert ungespritzten Getreide aus der Region.

Mähdrescher im Gegenlicht der Abendsonne, davor das reife Feld
Im Sommer kommt zusammen, was ein Jahr lang gewachsen ist.

Schlaurer mit Maurer

Häufige Fragen zu Maurerkorn®

Was ist Maurerkorn® und was bedeutet das ®-Zeichen?

Maurerkorn® ist die eigene Getreidemarke der Bäckerei Maurer aus Winnenden, seit 2001 als Wortmarke eingetragen. Kein anderes Unternehmen darf den Namen für Getreide oder Backwaren verwenden.

Anders als zugekauftes Marken-Getreide bauen vier Höfe aus dem Rems-Murr-Kreis (Bürkle, Gloning, Kauffmann und Häfner) das Getreide gezielt für uns an: ungespritzt, mit bekannter Herkunft, jeder Hof mit eigenem Boden und eigener Methode. Gemahlen wird es in einer eigenständigen Mühle in der Region.

Was bedeutet „ungespritzt“ bei Maurerkorn®, und was ist der Unterschied zu Bio?

Ungespritzt heißt: die Maurerkorn®-Höfe verzichten auf chemische Pflanzenschutzmittel. Stattdessen setzen sie auf widerstandsfähige Sorten, größeren Abstand zwischen den Halmen für Licht und Luft, mechanische Unkrautbekämpfung mit dem Striegel und Blühstreifen, die Nützlinge anziehen.

Das ist keine staatlich geregelte Zertifizierung. Das EU-Bio-Siegel trägt Maurerkorn® nicht; es ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen uns und den Höfen. Die geprüften Werte liegen im Analysezertifikat offen.

Welche Familien bauen das Maurerkorn®-Getreide an, und wo liegen ihre Höfe?

Der Schnitzbiegelhof von Wolfgang Bürkle in Schmiden, mit Feldern auf dem Schmidener Feld und in Waiblingen-Neustadt. Der Hof von Sven Gloning in Oeffingen am Hofener Feld, spezialisiert auf die alte Dinkelsorte Zollernspelz. Kauffmanns Hof von Harald und Richard Kauffmann auf dem Schmidener Feld zwischen Neckar und Rems, mit Weizen, Emmer, Roggen und Dinkel. Und der Hof von Günter Häfner in Waiblingen-Neustadt, der mit Tobias Maurer 2001 das Landkorn-Konzept begründete — den direkten Vorläufer des Maurerkorns.

Alle vier bauen ungespritzt an, jeder mit eigenen Feldern und eigener Handschrift. Nach der Ernte wird das Getreide in einer Mühle in der Region gemahlen und kommt von dort direkt zu uns.

Wo kann ich das Analysezertifikat für Maurerkorn® herunterladen?

Kostenlos und ohne Anmeldung auf dieser Seite. Das Dokument listet die geprüften Rückstandswerte des ungespritzt angebauten Maurerkorn®-Getreides, nachvollziehbar für jeden, der nachschauen möchte.

Was bedeutet der Nachhaltigkeitspreis Rems-Murr 2026 für Maurer?

Am 16. Juli 2026 hat eine Jury aus Kreissparkasse Waiblingen, IHK Region Stuttgart, Handwerkskammer Region Stuttgart und Rems-Murr-Kreis das Maurerkorn®-Programm mit dem 1. Platz ausgezeichnet, für über 30 Jahre ungespritzten Getreideanbau mit Familienbetrieben aus der Region.

Die Hintergründe zur Auszeichnung stehen auf der Auszeichnungen-Seite. Diese Seite beantwortet die Fragen zu Maurerkorn® selbst: was es ist, wo es wächst und wie Sie es prüfen können.