Kathi Alzner beim Brezelschlingen

„ Brezel­sch­lin­gen ist wie Fahr­rad­fah­ren – das verlernt man nie!“ Kathi Alzner

Gespräch mit unse­rer Mitar­bei­te­rin Kathi Alzner, die seit 1995 Tag für Tag beim Maurer Brezeln schlingt – und zwar jede einzelne von Hand!

Tobias Maurer: Hallo Frau Alzner! Schön, dass wir uns mal außer­halb der Back­stube begeg­nen.

Kathi Alzner: Ja, Herr Maurer, das freut mich auch. Sonst sehen wir uns ja nur in aller Früh am Brezel­tisch.

Tobias Maurer: Ich habe Sie einge­la­den, weil Sie zu den ganz treuen Seelen im Maurer-Team gehö­ren. Sagen Sie mal, wie lange schlin­gen Sie bei uns schon Brezeln von Hand?

Kathi Alzner: Seit 1995. Also seit 24 Jahren.

Tobias Maurer: Und was hat sich seit­dem geän­dert? Ich meine natür­lich die posi­ti­ven Dinge (lacht).

Interview Kathi Alzner

Tobias Maurer und Kathi Alzner

Kathi Alzner: Auf jeden Fall mal die Menge an Brezeln: Damals haben wir für 14 Filia­len geschlun­gen, heute für 43. Und die Brezeln sind etwas größer gewor­den. Auf dem Blech waren damals 25 Brezeln mit 80 Gramm, heute sind es nur noch 20 mit 95 Gramm.

Tobias Maurer: Und sonst?

Kathi Alzner: Über die Jahre wurde die Teig­vor­be­rei­tung immer besser. So konn­ten wir die Produk­ti­vi­tät deut­lich stei­gern – bei leich­te­rer Arbeit. Was immer gleich geblie­ben ist, ist die Hand­ar­beit.

Tobias Maurer: Sie schlin­gen zu dritt jede Stunde 2.400 Brezeln …

Kathi Alzner: … 2.568, Herr Maurer (lächelt) …

Tobias Maurer: (lacht) … Ich habe mal nach­ge­rech­net. Seit Sie bei uns sind, haben Sie rund 15 Mio. Brezeln geschlun­gen. Unglaub­lich! Können Sie Brezeln über­haupt noch sehen?

Kathi Alzner: Um ehrlich zu sein, sind Brezeln immer noch mein Lieb­lings­ge­bäck. Jede von ihnen ist ein Unikat. Am liebs­ten mag ich sie, wenn sie nicht ganz so knackig, sondern noch etwas weich sind.

Mitarbeiter beim Brezelschlingen

Brezel schlin­gen

Tobias Maurer: Wird Ihnen das Schlin­gen denn nie lang­wei­lig?

Kathi Alzner: Ein ehema­li­ger Kollege, Jürgen Knorr, hat einmal gesagt: „Brezel­sch­lin­gen ist eine Arbeit für Denker.“

Tobias Maurer: Wie hat er das gemeint?

Kathi Alzner: Na ja. Während man schlingt, hat man ganz viel Zeit zum Nach­den­ken.

Tobias Maurer: Fällt es Ihnen nicht schwer, sich über mehrere Stun­den hinweg immer auf dieselbe Hand­be­we­gung zu konzen­trie­ren?

Mitarbeiter in der Maurer Backstube beim Brezel schlingen

Unser Brezel-Team

Kathi Alzner: Nein, das geht inzwi­schen wie von selbst. Brezel­sch­lin­gen ist wie Fahr­rad­fah­ren – das verlernt man nie!

Tobias Maurer: Sind Sie ein Einzel­fall? Oder sehen das Ihre Kolle­gen ähnlich?

Kathi Alzner: Wir sind seit vielen Jahren ein einge­schwo­re­ner Haufen. In unse­rem Team gibt es so gut wie keine Fluk­tua­tion.

Tobias Maurer: Schön zu hören. Liebe Frau Alzner, ich danke Ihnen ganz herz­lich für das Gespräch.

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